HERO

Wir haben gelernt, uns selbst zu übergehen

Das Leben passiert so schnell, so digital, so viele Ideale, die wir erfühllen sollen, so viele Gefühle, von denen wir kaum wissen wohin mit ihnen, so viele Sorgen, die uns manchmal den Raum zum atmen nehmen. Und zwischen all diesen .. wird es immer schwerer uns selbst zu hören.

Als Menschen, die in einer Welt leben, die unseren Wert nach unserer Leistung misst, lernen wir ganz früh, dass unsere Gefühle, und unsere Grenzen Störfaktoren sind, die uns am “funktioneren” hindern und verlernen so, uns selbst und Bedürfnissen zu vertrauen.

Wir lernen “ja” zu sagen, auch wenn wir eigentlich fühlen, dass es nicht richtig für uns ist, wir schlucken unsere Wut herunter aus angst, dass sie nicht gerechtfertigt ist, wir sprechen das, was wir fühlen nicht aus um niemandem eine Last zu sein. Wir versuchen herasuzufinden warum es uns so geht, anstatt uns anzuerkenn, wie es uns gerade geht.

Dieses Diesembodiment - der Verlust des Kontaktes zu uns selbst - ist der Grund warum wir irgendwann der Meinung anderer mehr vertrauen, als dem eigentlichen Gefühl in unserem Körper.

Vielleicht fühlst du dich auch manchmal so dass

du merkst dass du eine Pause brauchst, fühlst dich aber schuldig wenn du dir eine nimmst oder denkst, dann nicht mehr mit allem hinterher zu kommen

du gar nicht mehr richtig weißt wer du selbst bist und was du brauchst in dem Meer von Meinungen und Erwartungen der Gesellschaft

du gar nicht mehr richtig weißt wer du selbst bist und was du brauchst in dem Meer von Meinungen und Erwartungen der Gesellschaft

du gar nicht mehr richtig weißt wer du selbst bist und was du brauchst in dem Meer von Meinungen und Erwartungen der Gesellschaft

Es ist nichts falsch mit dir. Wir leben nur in einer Welt, die uns von uns selbst entfremdet.

Eine gefühlsphobische Welt, in der unser Körper manchmal keinen anderen Ausweg sieht, als sich von sich selbst zu entfernen, um seinen Platz zu finden.

Mitzuhalten in einer Welt, die uns lehrt uns selbst durch die Linse von Außen zu sehen und zu bewerten, anstatt uns selbst von innen heraus zu erfahren und dieser Erfahrung zu vertrauen.

Aber was wäre, wenn wir in dieser leistungsorientierten, patriarchateln Welt leben könnten ohne dabei unsere Grenzen übergehen zu müssen?

Wenn wir nicht noch mehr mit allem mithalten müssten, sondern unser Erleben, unsere Rhythmen und unsere Menschlichkeit genauso ernst nehmen.